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Merkblatt für Antragsteller
des Regionalbudgets im Landkreis Uckermark


Mit der flächendeckenden Einführung von Regionalbudgets in Brandenburg geht das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie (MASF) einen innovativen und anspruchsvollen Weg in der Regionalisierung seiner Arbeitsmarktpolitik. Das MASF verfolgt in der ESF-Förderperiode 2007-2013 unter anderem die Ziele, die Effizienz und die Handlungsmöglichkeiten der Akteure am Arbeitsmarkt zu steigern und zu verbessern sowie die sozialen Beziehungen gesellschaftlicher Akteure zu stärken.

Der Landkreis Uckermark erhält mit dem Regionalbudget weitreichende Gestaltungs- und Umsetzungskompetenz. Das MASF erwartet, dass die regionalen Akteure Projekte und Aktionen entwickeln die über den Rahmen der im Sozialgesetzbuch Zweites Buch und Sozialgesetzbuch Drittes Buch kodifizierte Instrumente hinausweisen. Wesentlich für das Regionalbudget ist die Verbindung von Vorhaben der Regionalentwicklung mit Arbeitsförderung. Hierin gewinnt die Landesförderung auch den entscheidenden Mehrwert gegenüber den gesetzlich normierten Eingliederungsleistungen des Jobcenters Uckermark.

Regionalisierung von Arbeitsmarktpolitik wird als integraler Bestandteil einer Strategie regionaler Entwicklungspolitik verstanden.

Im Rahmen der Integration des ESF-Förderschwerpunktes „Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung sowie der sozialen Eingliederung von benachteiligten Personen“ in die Strategie regionaler Entwicklungspolitik sind daher mit der Regionalbudgetförderung folgende strategischen Ziele zu erreichen.

Ziele des Regionalbudgets

  1. Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung von arbeitslosen Frauen und Männern
  2. Verbesserung der sozialen Eingliederung von arbeitslosen Frauen und Männern
  3. Anregung von Akteurskooperationen und Netzwerkbildung vor Ort